Reaktionen auf Vatikan-Papier zur Ökumene

Neues Dokument stärkt die Einheit der Christen

Das neue "ökumenische Vademecum" des Päpstlichen Einheitsrats stärkt nach Einschätzung des Magdeburger Bischofs Gerhard Feige die Ökumene. In dem Dokument werden die Bischöfe aufgefordert, die Einheit der Christen zu fördern.

Altar mit Brot und Wein / © Harald Oppitz (KNA)
Altar mit Brot und Wein / © Harald Oppitz ( KNA )

"Es zeigt, dass sie für die katholische Kirche weltweit ein zentrales Thema ist", betonte der Vorsitzende der Ökumenekommission der katholischen Deutschen Bischofskonferenz am Freitag in Bonn. Die Bischöfe würden in dem an diesem Tag veröffentlichten Dokument aufgefordert und ermutigt, in ihrem jeweiligen Kontext unter den dort gegebenen Bedingungen, die sehr unterschiedlich sein könnten, die Einheit der Christen zu fördern.

Die hohe Praxisorientierung des Textes sei für die Umsetzung hilfreich, so Feige. Zu Recht werde die Bedeutung von Kommunikation und Dialog für die Ökumene unterstrichen. Dafür sollten ausdrücklich auch die neuen Medien genutzt werden.

Bestärkung für ökumenisches Engagement der Bischofskonferenz

Weiter meinte der Bischof: "In Deutschland sind wir seit vielen Jahren ökumenisch gemeinsam mit unseren Schwestern und Brüdern in den anderen Kirchen und Gemeinschaften unterwegs. Ich bin dankbar, dass sehr viel von dem, wozu der Päpstliche Einheitsrat mit der neuen Publikation aufruft, bei uns bereits umgesetzt und manches selbstverständlich ist." So bestätige das Dokument des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen das ökumenische Engagement der Deutschen Bischofskonferenz, und es könne sie bestärken, "auf diesem Weg mutig weiterzugehen".

Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg / © Harald Oppitz (KNA)
Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg / © Harald Oppitz ( KNA )