Musikalisches Abendgebet aus dem Kölner Dom

"Jubilate Deo"

DOMRADIO.DE übertrug am sechsten Sonntag der Osterzeit das Musikalische Abendgebet aus dem Kölner Dom mit Domdechant Robert Kleine. Es sang der Christophorus-Jugendkammerchor Versmold unter der Leitung von Sandra Lubos.

Blick in das Gewölbe des Hochchores im Kölner Dom / © Alexander Foxius (DR)
Blick in das Gewölbe des Hochchores im Kölner Dom / © Alexander Foxius ( DR )

DOMRADIO.DE übertrug am sechsten Sonntag der Osterzeit das Musikalische Abendgebet aus dem Kölner Dom mit Domdechant Robert Kleine. Es sang der Christophorus-Jugendkammerchor Versmold unter der Leitung von Sandra Lubos.Zu Gehör gebracht wurden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy, Michael Praetorius und Anton Bruckner. Als Kantorin sang Julia Grundmann. Die Orgel spielte Jens Jarczyk.

Seit August 2022 gibt es das Musikalisches Abendgebet in seiner jetzigen Form. Einmal im Monat versammeln sich in diesem Rahmen Mitglieder des Domkapitels und feiern den Gottesdienst als Kapitelsvesper.

Dom- und Stadtdechant Msgr. Robert Kleine / © Beatrice Tomasetti (DR)
Dom- und Stadtdechant Msgr. Robert Kleine / © Beatrice Tomasetti ( DR )

In der Regel gestaltet einer der vier Kölner Domchöre oder ein Gastensemble musikalisch den abendlichen Gottesdienst.

Auf Chorvesper und Chorgebet folgt Musikalisches Abendgebet

Bis zur Coronapandemie gab es am Sonntagabend die Chorvesper in Anlehnung an den anglikanischen Evensong. Dann wurde von der Kölner Dommusik ein Chorgebet entwickelt, als der Gemeindegesang aufgrund der Pandemie kaum möglich war.

Bei der aktuellen Form werden die Gottesdienstteilnehmer wieder mehr eingebunden. Der liturgische Ablauf bleibt etwas freier und hat nicht die vergleichsweise starre Struktur einer Vesper. Feste Elemente sind Lieder, Psalmen und eine Prozession am Ende des Gottesdienstes zur Schmuckmadonna. 

Kölner Dom

Blick auf den Kölner Dom / © BalkansCat (shutterstock)
Blick auf den Kölner Dom / © BalkansCat ( shutterstock )

Der Kölner Dom ist eine der bedeutendsten Kirchen der Welt und die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland. Das Gotteshaus beherbergt die Reliquien der Heiligen Drei Könige, die Erzbischof Rainald von Dassel 1164 aus Mailand nach Köln brachte.

Der Grundstein für den gotischen Neubau an der Stelle mehrerer Vorgängerkirchen wurde 1248 gelegt; 1322 wurde der Chor geweiht. Mittelschiff, Querhäuser und Seitenschiffe der Kölner Bischofskirche folgten bis 1560. Dann stoppten die Querelen um die Reformation und Geldmangel den Baubetrieb.

Quelle:
DR