Missio München gibt 30.000 Euro Nothilfe nach Erdrutsch in Äthiopien

Sturzfluten und Hangrutschen

Sturzfluten und Erdrutsche erschüttern Südäthiopien, zahlreiche Menschen haben alles verloren und es mangelt an Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneprodukten und vielem mehr. Missio München stellt 30.000 Euro Soforthilfe bereit.

Symbolbild: Leere Wasserkanister  / © Jörn Neumann (DBK)
Symbolbild: Leere Wasserkanister / © Jörn Neumann ( DBK )

Nach Erdrutschen und Sturzfluten im Süden Äthiopiens stellt das kirchliche Hilfswerk missio München 30.000 Euro als Soforthilfe bereit. Mit dem Geld sollen Lebensmittel, Zelte, Bettzeug und Hygieneartikel sowie Kanister und Wasserreinigungstabletten finanziert werden, heißt es in einer am Dienstag in München veröffentlichten Mitteilung. 

Laut Angaben war es in der vergangenen Woche nach heftigen Regenfällen zu Sturzfluten und mehreren Hangrutschen gekommen, die laut Behördenangaben mindestens 120 Menschen das Leben kosteten. Zudem seien mehr als 10.000 Personen obdachlos geworden. 

Weitere Erdrutsche drohen

Die Menschen seien noch schockiert von den Ereignissen, beschrieb missio-Projektpartner Mammo Beriso der Mitteilung zufolge die Situation. Er leitet die Akuthilfe der Ordensgemeinschaft der Spiritaner vor Ort. Zudem seien die Überlebenden durch weitere Erdrutsche stark gefährdet.

In den Notunterkünften fehle es an fast allem. Auch landwirtschaftliche Flächen seien weggeschwemmt worden, sodass die Ernte zu großen Teilen zerstört worden und das Vieh gestorben sei.

Das Hilfswerk missio

Das Internationale Katholische Missionswerk missio mit Sitz in Aachen und München ist eines von weltweit mehr als 100 Päpstlichen Missionswerken. Missio München ist das Missionswerk der bayerischen, missio Aachen das der anderen deutschen Bistümer. Das Wort missio kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Sendung.

 (KNA)
Quelle:
KNA