Laschet spricht sich für Zulassung von Gottesdiensten aus

Massive Einschränkung der Grundrechte

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat sich dafür ausgesprochen, Kirchen, Synagogen und Moscheen möglichst bald wieder zu öffnen. "Wenn man Läden öffnet, darf man auch in Kirchen beten", sagte Laschet.

Gottesdienstbesucher / © Patrick Seeger (dpa)
Gottesdienstbesucher / © Patrick Seeger ( dpa )

Dass sich Menschen nicht zu Gottesdiensten treffen dürften, sei eine massive Einschränkung der Grundrechte, die man jeden Tag aufs Neue begründen müsse, so Laschet am Sonntag im Deutschlandfunk. Von Montag an dürfen vielerorts kleinere Geschäfte, aber auch Auto- und Möbelhäuser wieder die Türen öffnen.

Sachsen erlaubt Gottesdienste unter Auflagen

Vertreter von Religionsgemeinschaften und Kirchen wollen in den kommenden Tagen gemeinsam mit Bund und Ländern ein Konzept erarbeiten, wie Gottesdienste in Deutschland bei Einhaltung der Hygieneregeln zum Schutz vor Corona schrittweise wieder möglich werden.

Sachsen will schon ab diesem Montag unter bestimmten Bedingungen wieder öffentliche Gottesdienste erlauben. Teilnehmen dürfen daran maximal 15 Gläubige.

Ministerpräsident Laschet / © Mensebach (DR)
Ministerpräsident Laschet / © Mensebach ( DR )
Quelle:
dpa
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