Maltas Präsidentin spricht mit Papst und weiteren Vatikanvertretern

Austausch über Lage in Nahost

Maltas Präsidentin Myriam Spiteri Debono hat im Vatikan Gespräche über die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine geführt. Zunächst hatte Papst Leo XIV. die Politikerin am Montagmorgen in einer Privataudienz empfangen.

Papst Leo XIV. empfängt Myriam Spiteri Debono, Präsidentin der Republik Malta / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Leo XIV. empfängt Myriam Spiteri Debono, Präsidentin der Republik Malta / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Das teilte die vatikanische Pressestelle mit. Anschließend traf Maltas Präsidentin Myriam Spiteri Debono Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den Außenbeauftragten des Vatikans, Erzbischof Paul Richard Gallagher.

Weitere Inhalte der Begegnung seien die Zusammenarbeit zwischen der katholischen Kirche und dem maltesischen Staat sowie die demografische Situation des Landes und das Thema Migration gewesen.

Besuch des Grabs von Papst Franziskus

Laut der Tageszeitung "Malta Independent" wollte Spiteri Debono während ihres Rom-Aufenthalts auch das Grab von Papst Franziskus (2013-2025) in der Basilika Santa Maria Maggiore besuchen. Drei Monate vor seinem Tod hatte er die seit 2024 amtierende Präsidentin noch in Privataudienz empfangen.

Katholische Kirche auf Malta

Malta ist mit rund 490.000 Einwohnern und einer Fläche von knapp 316 Quadratkilometern das kleinste Land der EU, der es seit 2004 angehört. Der südeuropäische Inselstaat besteht aus drei bewohnten und vier unbewohnten Inseln. Mit etwa 85 Prozent verzeichnet Malta einen der höchsten Katholikenanteile in der Europäischen Union. Daneben gibt es wenige Protestanten, Orthodoxe, Juden und Muslime.

 Kirche in Nadur auf Malta / © Marialuisa Plassmann (KNA)
Kirche in Nadur auf Malta / © Marialuisa Plassmann ( KNA )
Quelle:
KNA