Kardinal Marx über die Zeit nach der Corona-Krise

Lehren ziehen und Hoffnung schöpfen

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, aus der Corona-Krise für das künftige Miteinander zu lernen. "Es geht darum, wie wir leben wollen, was dies für unser Zusammenwirken bedeutet."

Reinhard Kardinal Marx  / © Harald Oppitz (KNA)
Reinhard Kardinal Marx / © Harald Oppitz ( KNA )

Das sagte der Münchner Erzbischof am Sonntag. Er stellte die Frage: "Wie können wir die Macht der Verzweiflung, des Egoismus, das Kreisen um sich selbst durchbrechen, wie schaffen wir das in unserer Gesellschaft?"

Es gibt Hoffnung

Weiter sagte der Kardinal: "Wir müssen jetzt deutlich machen, dass wir eine Hoffnung haben, angesichts der Dunkelheit, angesichts der Krise, eine Hoffnung, die unser Engagement füreinander prägt, weil jedes menschliche Leben ein Geschenk Gottes ist."

Wer Christus gefunden habe, habe eine Hoffnung, die stärker sei als der Tod: "Das kann inspirierend sein für unsere Gesellschaft, das sollten wir Christen einbringen in die Gesellschaft."

Reinhard Marx

Reinhard Marx wurde am 21. September 1953 in Geseke/Westfalen geboren. Er studierte Theologie und Philosophie in Paderborn, Paris, Münster und Bochum. 

Im Jahr 1979 wurde er in Paderborn zum Priester geweiht. Es folgten Stationen als Vikar in Bad Arolsen und als Geistlicher Rektor des Sozialinstituts Kommende (in Dortmund) und als Diözesanbeauftragter für die Betriebsseelsorge im Erzbistum Paderborn.

Reinhard Kardinal Marx
 / © Julia Steinbrecht (KNA)
Reinhard Kardinal Marx / © Julia Steinbrecht ( KNA )
Quelle:
KNA