Lange Nacht der Kirchen gedenkt der Priesteropfer des Kommunismus

Bula und Drbola bald selig

Am 6. Juni werden im tschechischen Brno zwei Priester seliggesprochen, die von den Kommunisten ermordet wurden. Schon im Vorfeld spielen Jan Bula und Vaclav Drbola eine Rolle in der landesweiten Langen Nacht der Kirchen.

St. Peter und Paul, Brno (Brünn) / © Miroslav Kresac (shutterstock)
St. Peter und Paul, Brno (Brünn) / © Miroslav Kresac ( shutterstock )

In Tschechien wird in der Langen Nacht der Kirchen am 29. Mai der von den Kommunisten hingerichteten Priester gedacht. In mehreren Kreisen werde im Programm an Jan Bula und Vaclav Drbola erinnert, die ersten Opfer des Kommunismus in Tschechien, die bald seliggesprochen werden, wie Radio Prag am Montag berichtet. 

Die Zeremonie dafür findet am 6. Juni in Brno (Brünn) statt. Zur Teilnahme an der 18. Auflage der Langen Nacht der Kirchen haben sich laut Bericht bislang rund 1.650 Gotteshäuser landesweit gemeldet. Das gemeinsame Motto lautet "Mut". 

Seligsprechung

Bei einer Seligsprechung stellt die katholische Kirche durch Urteil des Papstes fest, dass ein gestorbener Mensch vorbildlich aus dem Glauben gelebt hat und Christus in besonderer Weise nachgefolgt ist. Daraus ergibt sich die offizielle Empfehlung, diese Person als Vorbild und Fürsprecher bei Gott anzunehmen. Selige werden im Gegensatz zu Heiligen nur regional verehrt. Der Seligsprechung kann aber eine Heiligsprechung und damit die weltweite Verehrung der betreffenden Person folgen.

Unterlagen zum Seligsprechungsverfahren / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Unterlagen zum Seligsprechungsverfahren / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )
Quelle:
KNA