Kirchen läuteten Glocken für Flutopfer

 (DR)

Als Zeichen der Verbundenheit mit den Flutopfern im Rheinland und andernorts haben evangelische Landeskirchen und katholische Bistümer ihre Gemeinden zu einem Glockenläuten am Freitagabend aufgerufen. Auch Andachten fanden vielerorts statt.

Die Initiative zu der Aktion war von der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) ausgegangen. "Lassen Sie uns gemeinsam hörbar machen, dass wir uns gegenseitig unterstützen, füreinander beten und uns in der Nachfolge Christi gegen die zerstörerischen Mächte des Chaos stemmen", hatte Präses Thorsten Latzel vorab erklärt.

"Ich halte diesen Gedanken für sehr sinnvoll und gut", erklärte der Kölner Generalvikar Dr. Markus Hofmann gegenüber DOMRADIO.DE. "Dieses verbindende Zeichen auch über die Konfessionsgrenzen hinweg ist ein wirklich deutliches Zeichen: Wir stehen hier zusammen angesichts dieser Herausforderung."

Auch im Bistum Trier wurden die Glocken geläutet und eine ökumenische Andacht im Trierer Dom gefeiert. Franz Josef Gebert, der als Weihbischof im Bistum Trier die Andacht von katholischer Seite mitgestaltet, betonte im Interview mit DOMRADIO.DE die Bedeutung des klagenden Gebets im Angesicht von Katastrophen: "Beten heißt, dass wir Gott an unserem Leben teilhaben lassen", so Gebert. (DR/24.07.2021)