Kirche von England nimmt Prinzessin Kate in Schutz

Ständige Gerüchte "extrem ungesund"

Justin Welby nimmt Prinzessin Kate gegen anhaltende Spekulationen um ihren Gesundheitszustand in Schutz. Das geistliche Oberhaupt der anglikanischen Kirche von England forderte von der Öffentlichkeit, die 42-jährige in Ruhe zu lassen.

Prinzessin Kate / © Victoria Jones (dpa)
Prinzessin Kate / © Victoria Jones ( dpa )

"Wir sind besessen von Verschwörung und haben wenig Sinn für die menschliche Seite all jener, die im grellen Licht der Medien gefangen sind", kritisierte der Erzbischof von Canterbury. Ein kranker Mensch sollte sich nach einer Operation niemals rechtfertigen oder etwas beweisen müssen, so Welby weiter. 

Welby: Ständige Gerüchte seien "extrem ungesund"

Die ständigen Gerüchte, die im Internet kursierten, seien "extrem ungesund". Letztlich handele es sich nur um althergebrachten Dorfklatsch, der sich nun aber in Sekundenschnelle weltweit verbreite. "Wir müssen uns davon abwenden", betonte der Primas von ganz England.

Archiv: Herzogin Kate, heutige Prinzessin von Wales, unterhält sich mit Justin Welby, Erzbischof von Canterbury. / © Dominic Lipinski/PA-Pool/AP (dpa)
Archiv: Herzogin Kate, heutige Prinzessin von Wales, unterhält sich mit Justin Welby, Erzbischof von Canterbury. / © Dominic Lipinski/PA-Pool/AP ( dpa )

Prinzessin Kate, die Gemahlin des britischen Kronprinzen William (41), hatte sich im Januar einer Bauchoperation unterzogen. Sie erholt sich seitdem und wird nach Angaben des Kensington-Palasts erst nach Ostern wieder öffentliche Termine wahrnehmen. Eine genaue Diagnose wurde nicht bekanntgegeben. Der Zustand der Prinzessin ist seit Wochen Gegenstand teils völlig abstruser Spekulationen in sozialen Medien sowie in der Boulevardpresse.

Justin Welby

Justin Welby (67) ist als 105. Erzbischof von Canterbury das Ehrenoberhaupt von etwa 77 bis 85 Millionen anglikanischen Christen weltweit. In der Londoner Westminster Abbey krönt er am Samstag (6. Mai) den neuen König Charles III.

Justin Welby / © Kirsty O'connor (dpa)
Justin Welby / © Kirsty O'connor ( dpa )
Quelle:
KNA