Langjähriger Medien-Leiter des Bistums Würzburg gestorben

"Kirche für und mit den Menschen"

Karl-Peter Büttner, langjähriger Medienchef im Bistum Würzburg und Diözesanratsvorsitzender, ist am Donnerstag zwei Wochen vor seinem 74. Geburtstag unerwartet gestorben. Das teilte der Diözesanrat am Freitag auf seiner Internetseite mit.

Blick auf den Würzburger Kiliansdom (m.) / © Sina Ettmer Photography (shutterstock)
Blick auf den Würzburger Kiliansdom (m.) / © Sina Ettmer Photography ( shutterstock )

Der Vater zweier erwachsener Söhne war von 2006 an zwölf Jahre lang Vorsitzender des höchsten Laiengremiums in der Diözese. Seit 2010 gehörte er auch dem Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) an. 2019 verlieh ihm Bischof Franz Jung die Ehrennadel der Diözese Würzburg.

Sein Nachfolger als Diözesanratsvorsitzender, Michael Wolf, würdigte Büttner in einem Nachruf. Er habe das Bistum mit zeitgemäßen Impulsen bereichert. "Geprägt vom zweiten Vatikanischen Konzil und der Würzburger Synode war es ihm stets ein Herzensanliegen, dass unser Bistum Würzburg eine Kirche für und mit den Menschen ist." Büttner sei von der unverzichtbaren Aufgabe der Laienräte überzeugt gewesen.

Lebenslauf kirchlich geprägt

Büttner stammt aus Astheim bei Volkach. Nach dem Abitur und Wehrdienst studierte er Geschichte, Sozialkunde und Deutsch.

Nebenamtlich war er seit 1973 als Präfekt am Bischöflichen Studienseminar Kilianeum tätig, ab 1975 dann neun Jahre lang hauptamtlich Erzieher. Anschließend wechselte er als Leiter in die Medienzentrale des Bistums, übernahm von 2004 an die Leitung der Fachstelle für die katholische Büchereiarbeit und die AV-Medienarbeit und war bis 2012 auch Leiter des Bereichs Medien.


Quelle:
KNA