Weihbischof Theising will möglichst vielen Weihnachtsgottesdienste ermöglichen

"Keine Menschen nach Hause schicken"

Weihbischof Wilfried Theising ruft die katholischen Kirchengemeinden im Offizialatsbezirk Oldenburg zu Kreativität bei den Weihnachtsgottesdiensten auf. Sicher, dass die Pläne dann auch umgesetzt würden, könne man aber nicht sein.

Weiße Stolen hängen über Kirchenbänken / © Julia Steinbrecht (KNA)
Weiße Stolen hängen über Kirchenbänken / © Julia Steinbrecht ( KNA )

In der Corona-Krise sei es wichtig, möglichst vielen Menschen an den Festtagen Feiern zur Geburt Jesu zu ermöglichen, sagte er am Dienstag in Vechta. "Wir wollen gerade an Weihnachten keine Menschen nach Hause schicken."

Die Gemeinden erarbeiteten jetzt Pläne für Andachten und Gottesdienste, so Theising. Schwierigkeiten bereite allerdings, dass noch nicht absehbar sei, was aufgrund des Pandemieverlaufs an guten Ideen am Ende umgesetzt werden könne.

Gottesdienste online und offline

Auf Grundlage der Annahme, dass es im Advent und an Weihnachten keine noch weiter reichenden Einschränkungen gibt, sollten Weihnachtsgottesdienste wie gewohnt stattfinden, hieß es. In vielen Gemeinden werde die Anzahl der Gottesdienste erhöht, um mehr Menschen unter den gebotenen Abstandsregeln eine Teilnahme zu ermöglichen. Wo nötig, werde der Zugang zu den Kirchen mittels Anmeldung geregelt. Auch planten einige Pfarreien Übertragungen im Internet.

Zusätzlich sollten Krippenfeiern und Andachten auch außerhalb von Kirchen stattfinden, so das Offizialat. Es kündigte zudem Vorlagen für Hausgottesdienste auf seiner Internetseite an.

Wilfried Theising / ©  Ingo Wagner (dpa)
Wilfried Theising / © Ingo Wagner ( dpa )
Quelle:
KNA
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