Vor der Kommunalwahl am 8. März fordern junge Katholiken in Bayern, junge Menschen verpflichtend in jeder bayerischen Kommune zu beteiligen.
"Die Politik in den bayerischen Dörfern und Städten betrifft junge Menschen direkt", sagte Florian Hörlein, Landesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), laut Mitteilung am Mittwochabend in München.
Senkung des Wahlalters gefordert
"Wie der Busfahrplan aussieht oder was Gemeinden tun, damit Wohnen bezahlbar bleibt, sind Fragen, die die Lebenswelt von Heranwachsenden unmittelbar betreffen." Wenn junge Menschen die Erfahrung machten, dass ihr Wort in der Demokratie Gewicht hat, würden sie zu überzeugten Demokraten, so Hörlein weiter.
Darin liege ein großes Potenzial: "Daher ist es elementar, Kinder- und Jugendbeteiligung in der bayerischen Gemeindeordnung als Pflichtaufgabe zu verankern." Dabei müsse auch das Wahlalter berücksichtigt werden: "Denn die Mitbestimmungsform, die in einer Demokratie vorgesehen ist, ist das Wahlrecht. Für eine echte Beteiligung junger Menschen fordern wir daher, auch in Bayern das Wahlalter zu senken."