Italienischer Kardinal Ruini wird 95 Jahre alt

Auch im Ruhestand noch aktiv

Über Jahrzehnte war er eine der prägenden Gestalten in der katholischen Kirche in Italien. Er gehörte zu den engsten Mitarbeitern Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. Auch im Ruhestand mischte er an wichtigen Schaltstellen mit.

Kardinal Camillo Ruini / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Kardinal Camillo Ruini / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )

Der italienische Kardinal Kardinal Camillo Ruini wird am Donnerstag (19. Februar) 95 Jahre alt. Ruini stand von 1991 bis 2007 an der Spitze der Italienischen Bischofskonferenz und war im gleichen Zeitraum Generalvikar für das Bistum des Papstes. Dabei prägte er die katholische Kirche und auch die politische Meinungsbildung in seinem Land entscheidend mit.

Enger Mitarbeiter von Johannes Pauls II. und Benedikts XVI.

Bis zu seinem altersbedingten Rücktritt als Vorsitzender 2007 und als Kardinalvikar 2008 zählte Ruini zu den engsten Mitarbeitern Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. Auch nach seinem Rückzug in den Ruhestand blieb Ruini aktiv, etwa als päpstlicher Berichterstatter für die umstrittenen Marienerscheinungen im bosnischen Medjugorje.

Phänomen Medjugorje

Seit 1981 soll sechs Personen in dem kleinen Ort Medjugorje in der Herzegowina viele tausend Mal die Muttergottes erschienen sein. Innerkirchlich ist das Phänomen nicht unumstritten; doch die Zahl der Pilger geht in die Millionen. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) dokumentiert einige Eckdaten:

Marienstatue in Medjugorje / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Marienstatue in Medjugorje / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )
Quelle:
KNA