Zum Eurovision Song Contest (ESC) Mitte Mai entsteht ein interreligiöser Pavillon – als offener Begegnungsraum für Menschen verschiedener Herkunft, Kulturen und Glaubensrichtungen.
Unter dem Motto "United in Humanity – Connected by Music" wollen die Veranstalter im "ESC Village" am Rathaus interkulturellen und interreligiösen Austausch fördern und ein Zeichen für Vielfalt, Dialog und ein friedliches Miteinander setzen, wie es auf der Website der Erzdiözese Wien heißt.
Initiiert wurde das Projekt für den 12. bis 16. Mai vom Pastoralamt des Erzbistums Wien. Dieses setzt es gemeinsam mit der Stadt Wien und Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften um, darunter etwa Buddhismus, Judentum, Bahaitum, Sikhismus, Islam sowie unterschiedliche christliche Konfessionen. Sie alle eine die Überzeugung, dass gegenseitiger Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit die Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben bilden, hieß es von den Organisatoren.
Für ein friedliches Zusammenleben
Der interreligiöse Pavillon baue auf einer langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit der Beteiligten auf und mache dieses Netzwerk nun im öffentlichen Raum sichtbar; unter anderem durch eine multireligiöse Spotify-Playlist oder eine interaktive "Wall of Hope", wo alle Besucherinnen und Besucher ihre Botschaften für ein friedliches Zusammenleben anbringen können.
Das Finale des ESC findet am 16. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Die Halbfinals werden am 12. und 14. Mai ausgetragen.