Holzportal der Grabeskirche wird nach 800 Jahren restauriert

Flügeltüren lassen sich nicht mehr schließen

Die Jerusalemer Grabeskirche zählt zu den bedeutendsten Gotteshäusern im Heiligen Land. Deswegen sind auch Renovierungen immer eine Schlagzeile wert. Nach der Grabkapelle und dem Fußboden nehmen sich Restauratoren nun die Türen vor.

Die Holztüren stammen aus dem 12. Jahrhundert / © Andrea Krogmann (KNA)
Die Holztüren stammen aus dem 12. Jahrhundert / © Andrea Krogmann ( KNA )

Nach der Grabkapelle und dem Fußboden nun auch das Portal: Die Eigentümer der Grabeskirche haben sich geeinigt, die schweren Holztüren des bedeutenden Gotteshauses in Jerusalem zu restaurieren. Am Donnerstag wurden die aus dem 12. Jahrhundert stammenden Türen entfernt, wie die französischsprachige franziskanische Zeitschrift "La Terre Sainte" in den Sozialen Medien meldete. 

Gerüst um die Grabädikula in der Grabeskirche in Jerusalem. / © Andrea Krogmann (KNA)
Gerüst um die Grabädikula in der Grabeskirche in Jerusalem. / © Andrea Krogmann ( KNA )

Die Flügel seien beschädigt und ließen sich nicht mehr schließen. Das Holzportal soll demnach vorerst durch eine Replik ersetzt werden, bis die Originale nach abgeschlossener Restaurierung an ihren Platz zurückgebracht werden.

 

Quelle:
KNA