Die Sängerinnen singen unter anderem die "Missa pro pueris et pro puellis" von Christian M. Heiß. An der Orgel ist Hoonbyeong Chae. Er spielt zum Auszug die "Fuge Es-Dur BWV 552/2" von Johann Sebastian Bach.
Am Ende der Messe im Kölner Dom werden die Kommunionkinder ihr Lied "Unsere Quelle bist du“ von Oliver Sperling singen.
Mit intensiven Lerneinheiten, den wöchentlichen Koki-Stunden, eigenen Sonntagsgottesdiensten am Dreikönigenschrein und der Tauferinnerungsfeier haben sich die rund 40 Schülerinnen und Schüler der dritten Schuljahre von Schulseelsorger Burkhard Hofer sowie den Klassenlehrerinnen und -lehrern auf den Empfang der Eucharistie intensiv vorbereitet.
Stadt- und Domdechant Monsignore Robert Kleine stellte in seiner Predigt das Bild eines großen Baumes in den Mittelpunkt, den die Kinder in ihrer Vorbereitung auf die Erstkommunion gestaltet haben. Dieser Baum stehe für die Gemeinschaft, die alle Menschen miteinander verbindet. Niemand sei ausgeschlossen, sondern jeder könne sich "mit in den Baum malen" – Kinder, Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde. Kirche bedeute immer Gemeinschaft und Verbundenheit.
Die Wurzeln des Lebens sind entscheidend
Besonders hob Kleine hervor, dass alle Menschen Kinder Gottes seien. Wie die Äste eines Baumes miteinander verbunden sind, so seien auch die Menschen untereinander verbunden. Entscheidend seien dabei die Wurzeln des Lebens: Familie, Freundschaften und vor allem Gott. Gott gebe Halt und Stärke, damit Menschen auch in schwierigen Zeiten nicht "umkippen", wenn Wind und Sturm kommen. Selbst wenn Menschen Gott manchmal vergessen, bleibe er ihnen treu und halte die Verbindung zu ihnen aufrecht.
Die Erstkommunion lade deshalb dazu ein, über die eigene Gemeinschaft nachzudenken: Mit wem bin ich verbunden? Wo brauche ich Versöhnung? Wo kann Gemeinschaft neu wachsen? Domdechant Kleine ermutigt dazu, Frieden miteinander zu suchen und sich von Gottes Nähe getragen zu wissen.
Abschließend erklärte er die Bedeutung der Heiligen Kommunion. Gott habe sich in Jesus Christus den Menschen ganz nahe gemacht – zuerst als Kind in Bethlehem und dann in der Eucharistie unter der Gestalt des Brotes. In der Kommunion schenke Jesus den Menschen seine Nähe und Gemeinschaft. Den Erstkommunionkindern und ihren Familien wünscht Msgr. Kleine, dass dieses Fest sie auf ihrem Glaubensweg stärkt und sie die Erfahrung dieser Gemeinschaft ihr ganzes Leben begleitet.