Hilfswerk mahnt Solidarität mit verfolgten Christen an

Rotes Licht für Glaubensfreiheit

Das päpstliche Hilfswerk "Kirche in Not" ruft zur Solidarität mit verfolgten Christinnen und Christen auf. Die Organisation appellierte dazu, rund um den 22. November Kirchen und öffentliche Gebäude rot anzustrahlen.

Symbolbild Christen in Gefahr / © Good Pic (shutterstock)
Symbolbild Christen in Gefahr / © Good Pic ( shutterstock )

Der Termin des traditionellen "Red Wednesday" ("Roter Mittwoch") falle dieses Jahr auf den evangelischen Buß- und Bettag. Deshalb empfehle man ökumenische Aktionen als Zeichen der Einheit „in diesem für Christen weltweit lebenswichtigen Anliegen“, hieß es.

"Red Wednesday": In Mainz wurde die Kirchenruine von St. Christoph rot angestrahlt / © N.N. (KiN)
"Red Wednesday": In Mainz wurde die Kirchenruine von St. Christoph rot angestrahlt / © N.N. ( KiN )

"Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden", sagte der "Kirche in Not"-Geschäftsführer in Deutschland, Florian Ripka.

Zentrale Veranstaltung im Regensburger Dom

Eine der zentralen "Red Wednesday"-Veranstaltungen in Deutschland ist am 22. November ab 18 Uhr der "Abend der Zeugen" im Regensburger Dom, wie es weiter hieß. Dort berichte Sebastian Shaw, Erzbischof von Lahore, über die Situation von Christen in Pakistan.

Geleitet werde die Feier vom Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer. Der Regensburger Dom werde zu diesem Anlass innen und außen rot angestrahlt.

Kirche in Not

KIRCHE IN NOT ist ein pastorales Hilfswerk, das sich rein aus Spenden finanziert. Es hilft vor allem bei der Aus- und Weiterbildung von Seminaristen, Priestern und Ordensleuten, bei Bau und Renovierung von Ausbildungsstätten und Kirchen, beim Übersetzen und Verlegen der Bibel und anderer religiöser Literatur und bei der Ausstrahlung religiöser Rundfunkprogramme.

KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe Deutschland e. V. (KiN)
KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe Deutschland e. V. / ( KiN )
Quelle:
KNA