US-Prediger darf angebliches Anti-Corona-Mittel nicht verkaufen

"Gesundheitlich bedenklich"

​Der Bundesstaat New York untersagt dem TV-Prediger Jim Bakker, in seinen Sendungen für ein angebliches Anti-Corona-Mittel zu werben. Bakker bietet die sogenannte "Silberlösung" in seinen Fernsehshows an. 

Coronavirus / © helloabc (shutterstock)

Die Tinktur gilt wissenschaftlich als zweifelhaft. Bakker verkauft das Präparat als Gel in Tuben, flüssig und als Tabletten zu Preisen zwischen 80 und 125 Dollar. Dies sei irreführende Werbung, heißt es in dem Unterlassungsschreiben des New Yorker Generalstaatsanwalts, wie die "Washington Post" (Donnerstag Ortszeit) berichtete.

Es gebe bis jetzt noch kein Gegenmittel, das erwiesenermaßen wirksam das Virus bekämpfen könnte, hieß es. Die Werbung Bakkers sei schlicht irreführend.

Gefängnisstrafe wegen Betrugs

Laut Gesundheitsbehörden ist Bakkers Silberlösung nicht nur nicht wirksam, sondern gesundheitlich bedenklich. Bakker hatte schon früher Probleme mit dem Gesetz: Er saß in den 90er Jahren mehr als vier Jahre wegen Betruges im Gefängnis, hat aber seitdem einen Teil des Fernsehimperiums wieder aufgebaut, das er zusammen mit seiner damaligen Frau Tammy Faye Bakker geschaffen hatte.

Quelle:
KNA