Franziskus empfängt seinen Botschafter aus der Schweiz

Privataudienz und Sondergesandte

Franziskus hat den aus Essen stammenden Erzbischof Martin Krebs im Vatikan empfangen. Der Botschafter des Papstes in der Schweiz und Liechtenstein ist neu im Amt. Zudem hat Franziskus Gesandte für Jubiläen in Belgien und der USA ernannt.

Symbolbild: Papst Franziskus signiert ein Dokument / © Osservatore Romano/Romano Siciliani (KNA)
Symbolbild: Papst Franziskus signiert ein Dokument / © Osservatore Romano/Romano Siciliani ( KNA )

Papst Franziskus hat seinen Botschafter in der Schweiz und in Liechtenstein, Erzbischof Martin Krebs (64), am Samstag in Privataudienz empfangen. Das gab der Vatikan ohne Nennung von Details bekannt. Der deutsche Vatikandiplomat war vom Kirchenoberhaupt erst vor einigen Monaten mit der neuen Aufgabe betraut worden. Der aus Essen stammende Geistliche war zuletzt seit 2018 päpstlicher Nuntius in Uruguay; bereits 1991 trat er in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein.

Gesandte für Jubiläen in Belgien und den USA

Für zwei Jubiläumsfeiern in Belgien und den USA hat Papst Franziskus eigens Sondergesandte ernannt. Der französische Kardinal Dominique Mamberti soll an der Feier zum 150-jährigen Bestehen der belgischen Vereinigung "Pro Petri Sede" teilnehmen. Für den 27. November ist aus diesem Anlass eine Messfeier in der Brüsseler Basilika geplant. Eigentlich war der Termin bereits für das vergangene Jahr vorgesehen, wurde aber wegen der Corona-Pandemie verlegt.

"Pro Petri Sede" mit Sitz im flämischen Brakel wurde 1870 gegründet; die Vereinigung hat Mitglieder auch in den Niederlanden und in Luxemburg. Ziel ist laut eigenen Angaben, das karitative Wirken des Papstes zu unterstützen.

An der Jubiläumsfeier zum 150-jährigen Bestehen des Bistums Saint Augustine in Florida nimmt im Auftrag des Papstes der spanische Kardinal Carlos Osoro Sierra teil. Der Erzbischof von Madrid wird am 10. Oktober eine entsprechende Zeremonie leiten.

Quelle:
KNA