Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße hat zu Solidarität mit den Menschen in der Ukraine aufgerufen. "Mittlerweile gehört es zu unserem Alltag dazu, die schrecklichen Bilder zu sehen, Nachrichten von Angriffen mit Toten und Verletzten zu lesen. Aber wir dürfen uns an diesen Krieg nicht gewöhnen", sagte Heße, der auch Flüchtlingsbischof der Deutschen Bischofskonferenz ist, kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine.
Lob für Engagement zugunsten der Ukraine
Zugleich würdigte Heße das Engagement von Pfarreien, Verbänden und Einzelpersonen zugunsten von Notleidenden in der Ukraine und Geflüchteten in Deutschland. Der Erzbischof lud alle Katholiken dazu ein, in diesen Tagen besonders an die Menschen in der Ukraine zu denken und für sie zu beten: "Für die Getöteten und Verletzten, für die Trauernden, für die Verantwortlichen in Politik und Diplomatie und für alle, die sich für Verständigung und Frieden einsetzen."
Am 24. Februar 2022 begann Russland seinen Angriff auf die Ukraine. Die Feindseligkeiten hatten bereits 2014 mit der Besetzung der Krim begonnen.