Baubeginn für Kirchenpavillon auf Bundesgartenschau

Erster Spatenstich

Der Anfang ist gemacht: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben an diesem Dienstag die Bauarbeiten für den ökumenischen Auftritt der Kirchen während der Bundesgartenschau im kommenden Jahr in Erfurt begonnen.

Symbolbild Spatenstich / © Jurga Jot (shutterstock)

Der geplante Pavillon der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und des katholischen Bistums Erfurt auf dem Gelände der barocken Stadtfestung auf dem Petersberg soll nach seiner Fertigstellung als Andachts- und Begegnungsort dienen, sagte Christian Fuhrmann, der Gemeindedezernent der EKM.

Beide Konfessionen haben ihre gemeinsame Präsentation unter das Motto "Ins Herz gesät - Kirche auf der BUGA 21" gestellt.

Nachhaltig konzipiert

Der Pavillon sei nachhaltig konzipiert und basiere auf einer ökologischen Bauweise. Dafür spreche zum Beispiel die Verwendung regionaler Hölzer. Zudem könne so auch die Thüringer Forstwirtschaft gestärkt werden, erklärte Fuhrmann.

Die Veranstaltungsfläche umfasse 200 Quadratmeter und werde bewusst offen gehalten. "Das Bauwerk ist aufgrund seiner Zusammensetzung aus Elementen richtungsweisend, da es zerlegbar, wiederverwendbar und größtenteils ökologisch abbaubar ist", erklärte der Oberkirchenrat.

Erntedankfest vorgesehen

Neben dem ökumenischen Pavillon setzen die Kirchen zur Bundesgartenschau auch auf biblische Pflanzen. Von Apfelbaum und Ägyptischem Lotos bis hin zu Wein, Weizen und Zwiebel sollen sie im Egapark ausgesät und angebaut werden.

Neben Gottesdiensten zur Eröffnung und am Ende der Schau ist auch ein Erntedankfest vorgesehen. Zudem entsteht im Augustinerkloster eine Rosenkirche. Zur Buga wird in Erfurt von April bis Oktober 2021 mit ungefähr 1,8 Millionen Besuchern gerechnet.

Quelle:
epd