Damit sind künftig noch 122 der 223 Kardinäle bei einem möglichen Konklave stimmberechtigt. Vallini wurde 1964 zum Priester geweiht. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) ernannte ihn 1989 zum Weihbischof im Erzbistum Neapel. Zehn Jahre später wurde Vallini Bischof von Albano in der Region Latium. Der nächste Karriereschritt folgte 2004 mit der Ernennung zum Präfekten der Apostolischen Signatur, dem höchsten Gericht der römischen Kurie.
Kardinal seit 2006
Benedikt XVI. (2005-2013) bestätigte Vallini in diesem Amt und machte ihn 2006 zum Kardinal. 2008 ernannte der deutsche Papst den Italiener zum Kardinalvikar von Rom sowie zum Erzpriester der Lateranbasilika.
Auch unter Papst Franziskus bekleidete Vallini wichtige Funktionen: Der Argentinier nahm ihn 2014 in den neu gegründeten Rat für wirtschaftliche Angelegenheiten auf. Nur wenige Monate nach Vallinis altersbedingtem Rücktritt 2017 machte ihn Franziskus erneut zum Mitglied der Signatur.