EKD-Ratsvorsitzende Kurschus positiv auf Corona getestet

Ostern in Quarantäne

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, ist am Coronavirus erkrankt. Wie die Kirche von Westfalen mitteilte, habe sie starke Symptome und das Osterfest in häuslicher Quarantäne verbringen müssen.

Probe eines positiver Coronatests (shutterstock)

Wegen einer Corona-Erkrankung hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, das Osterfest in häuslicher Quarantäne verbracht. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen habe daher auf Ostergottesdienste verzichtet - sie plagten "starke Krankheitssymptome", sie sei aber mittlerweile auf dem Weg der Besserung, teilte die Kirche am Ostermontag in Bielefeld mit.

Annette Kurschus / © Harald Oppitz (KNA)
Annette Kurschus / © Harald Oppitz ( KNA )

Unmittelbar vor Ostern positiv getestet

Kurschus habe beispielsweise am Ostersonntag in der Betheler Zionskirche predigen wollen. Dazu hätten sich auch Fernsehteams von ARD und ZDF zur Berichterstattung in den Hauptnachrichtensendungen angesagt. Die Präses sei unmittelbar vor den Osterfeiertagen positiv auf Corona getestet worden, hieß es.

 

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist die Gemeinschaft der 20 evangelischen Landeskirchen in der Bundesrepublik mit rund 19,7 Millionen Protestanten. Wichtigste Leitungsgremien sind die EKD-Synode mit derzeit 128 Mitgliedern, die Kirchenkonferenz mit Vertretern der Landeskirchen sowie der aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern bestehende Rat. Ratsvorsitzende ist Anette Kurschus, die zuletzt Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen war. Die EKD wurde 1945 als Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen ins Leben gerufen.

Martin Luther Denkmal auf dem Marktplatz in Wittenberg / © Martin Jehnichen (KNA)
Martin Luther Denkmal auf dem Marktplatz in Wittenberg / © Martin Jehnichen ( KNA )
Quelle:
KNA