Eintritt in Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale bleibt kostenfrei

Trend zu erhöhten Eintrittspreisen

Ob Kölner Dom oder der Dom in Berlin, zuletzt hatten touristische Kirchengebäude Eintrittspreise erhoben oder erhöht. Doch der Eintritt für die Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale bleibt kostenlos, bis auf eine Ausnahme.

Das von der Kuppel umgesetzte Kreuz steht nun auf dem Portal der Sankt Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz in Berlin-Mitte. / © Bernd von Jutrczenka (dpa)
Das von der Kuppel umgesetzte Kreuz steht nun auf dem Portal der Sankt Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz in Berlin-Mitte. / © Bernd von Jutrczenka ( dpa )

Das bestätigte Dompropst Tobias Przytarski am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). 

Lediglich für Gruppenführungen werde eine Gebühr erhoben. Mit dieser sollen demnach die Honorare der Kirchenführerinnen und -führer finanziert werden. Laut der Website der Kathedrale liegt diese Gebühr derzeit bei 100 Euro, ermäßigt: 60 Euro.

Zugangsgebühr für Touristen im Kölner Dom

Zuletzt hatten mehrere touristisch bekannte Kirchengebäude in Deutschland Eintrittspreise erhoben oder bestehende Gebühren erhöht. So hatte etwa die Verwaltung des Kölner Doms unlängst mitgeteilt, dass der Dom ab der zweiten Jahreshälfte eine Zugangsgebühr für Touristen erhebt. Dazu hatte der evangelische Berliner Dom kürzlich den Eintritt von zehn auf 15 Euro erhöht.

Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale

Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin / © hanohiki (shutterstock)
Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin / © hanohiki ( shutterstock )

Die Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale gehört zu den bedeutenden katholischen Gotteshäusern in Deutschland. Sie ist auch eines der historischen Wahrzeichen der Hauptstadt. Die Bischofskirche des Erzbistums Berlin hat jährlich über 200.000 Besucher. Geweiht wurde der runde Kuppelbau am 1. November 1773.

Quelle:
KNA