Licht aus Bethlehem im Kölner Dom ausgesendet

Ein Friedensnetz knüpfen

In einem Gottesdienst mit interaktiven Elementen ist das Friedenslicht aus Bethlehem im Kölner Dom verteilt worden. Durch Video-Grüße aus der ganzen Welt erhielt der Gottesdienst ein besonderes internationales Flair.

Die Friedenslichtlaterne / ©  Ralf Adloff (KNA)
Die Friedenslichtlaterne / © Ralf Adloff ( KNA )

Eingeblendete QR-Codes, Grüße von Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus vielen Kontinenten und ein virtuelles Friedensnetz per Handylicht: die Aussendungsfeier des Friedenslichtes unter der Federführung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg betonte den Friedensgedanken und das menschliche Miteinander auch in Corona-Zeiten und nutzte dazu viele digitale Möglichkeiten. Durch ein Grußwort vom Bund der muslimischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschland erhielt der Gottesdienst auch einen interreligiösen Charakter.  

Pfadfinder tragen die Aktion

In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) seit 27 Jahren weitergeben.

Das Friedenslicht aus Bethlehem wird jedes Jahr am Samstag vor dem 3. Advent von Wien aus losgeschickt und erreicht am 3. Adventssonntag rund 30 Stationen in Deutschland – überbracht von über 150 Friedenslichtbotinnen und -boten. In rund 500 Feiern wird das Licht weitergegeben – für das Erzbistum Köln im Kölner Dom, in diesem Jahr in Form einer Hybridveranstaltung, also mit einer begrenzten Zahl von Teilnehmenden im Dom (2G+-Konzept) und unbegrenzter digitaler Teilnahmemöglichkeit.

"Friedensnetz – ein Licht dass alle verbindet“

Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen das Licht in Familien, in Kirchengemeinden, in Krankenhäuser und in Schulen, in Vereine und in Verbände, in öffentliche Einrichtungen und in Altersheime, in Ministerien, zu Obdachlosen, in benachbarte Moscheen und Synagogen. An Weihnachten wird es in vielen Kirchen und Häusern brennen.

Quelle:
DR , DPSG