Weltberühmte Passauer Domorgel jetzt mit eigener Website

Die Orgel im Internet

Die größte Domorgel der Welt im Passauer Dom Sankt Stephan hat ab sofort eine neu gestaltete Internetseite. Nur: Warum braucht eine Orgel eine eigene Homepage? Und was ist auf der neuen Website zu finden?

Die Orgel in St. Stephan, Passau / © Oliver Kelch (DR)
Die Orgel in St. Stephan, Passau / © Oliver Kelch ( DR )

Unter www.passauer-domorgel.de gibt es vielfältige Informationen zur Geschichte des Instruments sowie über Besonderheiten, wie die Pressestelle des Bistums am Donnerstag mitteilte. Auch der Zeitplan sowie die durchzuführenden Arbeiten der bis 2025 dauernden umfassenden Sanierung der Orgel werden aufgeführt.

Die Orgel hat Fans auf der ganzen Welt

Klangbeispiele werden ebenfalls geboten. So ist Domorganist Ludwig Ruckdeschel mit der berühmten "Toccata d-Moll" von Johann Sebastian Bach zu hören sowie mit einer Improvisation, die an Ostern 2020 erklang. Auch in den Medien ist die Passauer Domorgel immer wieder ein Thema. Entsprechende Beispiele sind aufgeführt.

2017 hatte die "Königin der Instrumente" zudem Besuch von einem Weltstar. Hollywood-Legende Arnold Schwarzenegger kam mit Freunden zu einem Konzert eigens in den Dom und sprach danach von einem "wunderschönen Erlebnis".

Musik als "Spur zu Gott"

Den Anstoß für den Internetauftritt gab laut Mitteilung Domorganist Ruckdeschel. "Wir erhalten derart viele Anfragen zur Domorgel, dass die Idee entstanden ist, alle Informationen zur Orgel zu sammeln und sie zentral auf einer ansprechenden Webseite abzubilden."

Nach den Worten des Passauer Bischofs Stefan Oster kann Musik eine Spur zu Gott hin sein und zum Anruf von Gott her werden. "Deshalb bin ich und sind wir so dankbar, im Passauer Dom ein zugleich großes und großartiges Musikinstrument zu beherbergen." Die Orgel erklinge fast täglich zur Ehre Gottes in all den vielfältigen Ausdrucksformen ihres Klanges, von leise und zärtlich bis mächtig und majestätisch.

Quelle:
KNA