Das Programm des Deutschland-Besuchs des Papstes steht

München, Altötting, Regensburg

Das offizielle Programm für den Besuch von Papst Benedikt XVI. vom 9. bis 14. September in Bayern steht fest. Der Papst werde am 9. September um 15.30 Uhr auf dem Münchner Flughafen eintreffen, teilte das Erzbischöfliche Ordinariat München nun mit. Empfangen wird er von Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber.Gemeinsamer Gottesdienst bei RegensburgAm Sonntag, 10.

 (DR)

Das offizielle Programm für den Besuch von Papst Benedikt XVI. vom 9. bis 14. September in Bayern steht fest. Der Papst werde am 9. September um 15.30 Uhr auf dem Münchner Flughafen eintreffen, teilte das Erzbischöfliche Ordinariat München nun mit. Empfangen wird er von Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber.

Gemeinsamer Gottesdienst bei Regensburg
Am Sonntag, 10. September, feiert Benedikt XVI. auf dem Messegelände München um 10 Uhr einen Gottesdienst, zu dem 250.000 Gläubige erwartet werden. Anschließend folgt eine Vesper im Liebfrauendom. Am 11. September stehen Altötting und der Geburtsort Marktl am Inn auf dem Programm. In Altötting gibt es um 10.30 Uhr eine Eucharistiefeier auf dem Kapellplatz sowie die Einweihung der neuen Anbetungskapelle.
In Marktl besucht der Papst die Taufkirche.

Am 12. September um 10 Uhr findet ein Gottesdienst auf dem Islinger Feld bei Regensburg statt. Zu dieser Messe werden über 300.000 Gläubige erwartet. Es folgen Begegnungen mit Wissenschaftlern und Repräsentanten der Ökumene in Regensburg. Der 13. September ist als privater Tag geplant. Benedikt XVI. wird seinen in Regensburg lebenden Bruder Georg Ratzinger treffen und das Grab seiner Eltern und seiner Schwester Maria in der Nähe von Pentling besuchen.

Zum Abschluss seines Besuchs wird Benedikt XVI. am 14. September in Freising mit dem Papamobil durch die Innenstadt zum Domberg fahren. Im Freisinger Mariendom war er am 29. Juni 1951 von Kardinal Faulhaber zusammen mit seinem Bruder und 40 weiteren Weihekandidaten zum Priester geweiht worden. Am Mittag soll die Maschine zum Rückflug nach Rom starten.

Lesen Sie hier das detaillierte Programm des Papst-Besuchs nach.

Lehmann weist Ökumene Kritik an Papst zurück
Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Karl Lehmann, wies Kritik aus der evangelischen Kirche, seit dem Amtsantritt von Benedikt XVI. sei in Sachen Ökumene wenig passiert, als unzutreffend zurück. In einem Interview der "Frankfurter Rundschau" sagte der Mainzer Kardinal, solche Kritik richte sich auch an die "falsche Adresse". Wenn der bevorstehende Deutschland-Besuch des Papstes etwas offizieller wäre, könnte man jetzt etwas im Blick auf die Ökumene erwarten. Benedikt XVI. müsse aber "die ganze Kirche mitnehmen können, und so etwas muss auch theologisch gut vorbereitet sein."

Zudem habe es seit dem Amtsantritt des Papstes vor gut einem Jahr viele Gespräche mit orthodoxen Christen gegeben, fügte der Mainzer Kardinal hinzu. Auch sei Kardinal Walter Kasper, der "Ökumene-Minister" des Papstes, beim Deutschlandbesuch dabei.
(KNA)

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