Landjugend fordert Entschlossenheit in der Klimakrise

Corona- und die Klimakrise zusammendenken

Die Katholische Landjugendbewegung sieht wenig Bewegung im Kampf gegen die Klimakrise. Einige Bemühungen seien sogar rückläufig. Von der Politik fordert sie "möglichst kleinschrittige und konkrete" Schritte bis 2050.

Junge Frau und ein Traktor auf einem Feld / © Iryna Imago (shutterstock)
Junge Frau und ein Traktor auf einem Feld / © Iryna Imago ( shutterstock )

Vor der Sitzung des Klimakabinetts am Mittwoch fordert die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) mehr Entschlossenheit im Kampf gegen den Klimawandel. Das Kabinett habe "einige große Aufgaben anzugehen", sagte die KLJB-Bundesvorsitzende Daniela Ordowski am Dienstag in Rhöndorf bei Bonn. Der Weg bis 2050 müsse "möglichst kleinschrittig und konkret" begonnen werden, "damit aus gesteckten Zielen Tatsachen werden".

KLJB: Corona- und die Klimakrise zusammendenken

Dabei seien alle Ministerien zu gemeinsamem Handeln aufgerufen, fügte Ordowski hinzu. Sinnvoll sei aus Sicht der KLJB, die Corona- und die Klimakrise zusammenzudenken. Viele Staaten zögen ihre Finanzmittel zum Klimaschutz zurück, klimapolitische Verhandlungen seien ins Stocken geraten, kritisierte der Verband. Dabei brauche es strukturelle Veränderungen.

Auch habe das Klimakabinett eine besondere Verantwortung gegenüber den Ländern des globalen Südens, die unter beiden Krisen besonders stark litten. "Nationaler Klimaschutz muss immer auch eine globale Klimagerechtigkeit klar adressieren", mahnte Ordowski.

Quelle:
KNA
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