Der Katholikentag ist für die Hamburger CDU-Politikerin Franziska Hoppermann fester Bestandteil des Lebens. "Seit meiner Kindheit besuche ich Katholikentage - mein erster war 1994 in Dresden", sagte die CDU-Schatzmeisterin der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Für die 44-Jährige sind Katholikentage mit der Musik und den Diskussionen "eine Art 'Tankstelle' des Glaubens im Alltag". Katholikentage seien aber nicht nur für die Einzelnen wichtig, sondern auch für die Kirche selbst. Sie stehen für Gemeinschaft, Begegnung und eine gemeinsame Ausrichtung in die Zukunft.
"Auf Katholikentagen findet eine unersetzliche Arbeit nach innen statt. Gleichzeitig braucht die Kirche solche Foren, um in einer zunehmend säkularen Gesellschaft ihren Platz zu finden", betonte Hoppermann, die Vorsitzende der Corona-Enquete-Kommission im Bundestag ist. "Kirche darf in dieser Zeit nicht unsichtbar sein - aber auch nicht beliebig", so Hoppermann. Sie müsse um ihren Platz ringen: in den ethischen Debatten der Zeit, über Krieg und Frieden, über den Zusammenhalt der Gesellschaft. Der Katholikentag findet vom 13. bis 17. Mai in Würzburg statt.