Caritas will 3.000 Euro Inflationsprämie zahlen

Auftakt zur Tarifrunde

Die Caritas-Dienstgeber wollen den Angestellten in den nächsten beiden Jahren eine steuer- und abgabenfreie Inflationsprämie von insgesamt 3.000 Euro zahlen. Auszubildende sollen für diese Phase 1.000 Euro erhalten.

Eine Mitarbeitern der Ambulanten Pflege der Caritas / © Harald Oppitz (KNA)
Eine Mitarbeitern der Ambulanten Pflege der Caritas / © Harald Oppitz ( KNA )

Über den Antrag soll am 8. Dezember beraten werden, wie die Dienstgeber am Freitag mitteilten. Das Angebot bildet den Auftakt zur Tarifrunde 2023. Ein späterer Gesamtabschluss dürfte zusätzliche Vereinbarungen enthalten.

Die Arbeitsrechtliche Kommission des Caritasverbandes legt die Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen fest. In der Kommission sitzen paritätisch Vertreter der Arbeitgeber und der Mitarbeitenden. Betroffen von den Ergebnissen sind 650.000 Mitarbeitende in etwa 25.000 Einrichtungen des katholischen Wohlfahrtsverbandes.

Sozialverbände rufen zum Spenden des Energiegeldes auf

Wer nicht auf das Energiegeld in Höhe von 300 Euro angewiesen ist, der möge es spenden - dazu rufen mehrere Landesverbände der Caritas auf. Einrichtungen und Dienste des Sozialverbandes erlebten "aus nächster Nähe, wie steigende Energiepreise den Alltag einkommensarmer Menschen existenziell bestimmen und sie in Zahlungsschwierigkeiten bringen", heißt es in dem Appell. Caritas International warnte zudem vor einer globalen Hungersnot, "wie sie die Welt lange nicht mehr erlebt hat".

Helferinnen in einer Essensausgabe in Köln / © Harald Oppitz (KNA)
Helferinnen in einer Essensausgabe in Köln / © Harald Oppitz ( KNA )

Quelle:
KNA