Bund fördert 140 Denkmäler und Orgeln mit 35 Millionen Euro

Auch Kreuzgang im Aachener Dom wird unterstützt

35 Millionen Euro lässt der Bund in den Denkmalschutz fließen. Deutlich weniger als etwa vor drei Jahren. Unter den geförderten Projekten sind auch kirchliche Gebäude. Was steckt hinter dem Förderprogramm?

Aachener Dom / © r.classen (shutterstock)

Der Bund gibt 35 Millionen Euro für den Erhalt von Denkmälern aus. Das Geld wird in unterschiedlichen Größen auf insgesamt 140 Denkmäler sowie Orgeln verteilt, wie das Büro von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Es ist den Angaben zufolge die inzwischen 14. Auflage des Denkmalschutz-Sonderprogramms. 

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer / © Christian Ditsch (epd)
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer / © Christian Ditsch ( epd )

Der Bund stelle demnach pro Projekt maximal bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bereit. 2023 waren es noch rund 49 Millionen Euro Förderung im Sonderprogramm. "Kulturbauten gehören zu unserer Identität als Kulturnation", erklärte Weimer. "Sie fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem sie Räume für Anregung und Begegnung schaffen." 

Unter den Projekten sind etwa der Kreuzgang im Aachener Dom, das Kloster Gerode im thüringischen Sonnenstein und der jüdische Friedhof in Mannheim. 

Aachener Dom

Aachener Dom / © engel.ac (shutterstock)

Der Aachener Dom gehört zu den ersten zwölf Kulturdenkmälern weltweit, die von der Unesco am 8. September 1978 in die "Welterbeliste" aufgenommen wurden. Er ist Deutschlands erste Welterbe-Stätte. Die Kathedrale sei bau- und kunsthistorisch von universeller Bedeutung und eines der großen Vorbilder religiöser Architektur, hieß es damals zur Begründung. 

Quelle:
KNA