Der Bund gibt 35 Millionen Euro für den Erhalt von Denkmälern aus. Das Geld wird in unterschiedlichen Größen auf insgesamt 140 Denkmäler sowie Orgeln verteilt, wie das Büro von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Es ist den Angaben zufolge die inzwischen 14. Auflage des Denkmalschutz-Sonderprogramms.
Der Bund stelle demnach pro Projekt maximal bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bereit. 2023 waren es noch rund 49 Millionen Euro Förderung im Sonderprogramm. "Kulturbauten gehören zu unserer Identität als Kulturnation", erklärte Weimer. "Sie fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem sie Räume für Anregung und Begegnung schaffen."
Unter den Projekten sind etwa der Kreuzgang im Aachener Dom, das Kloster Gerode im thüringischen Sonnenstein und der jüdische Friedhof in Mannheim.