Caritas-Mitarbeiter fordern "Corona-Prämie" für mehr Berufe

Bonus nicht nur für Altenpfleger?

Es geht ihnen um Gleichbehandlung: Die Mitarbeitervertreter der Caritas fordern eine "Corona-Prämie" nicht nur für Altenpfleger. Auch Beschäftigte in den übrigen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens sollten einen solchen Bonus bekommen.

Altenpflege in Corona-Zeiten / © Olena Yakobchuk (shutterstock)
Altenpflege in Corona-Zeiten / © Olena Yakobchuk ( shutterstock )

So hieß es in einem am Montag veröffentlichten "Politik-Brief" der Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes. Dazu zählten etwa die Beschäftigten der Behinderten-, Jugend- und Familienhilfe, Kindertagesstätten, Krankenhäuser und Rettungsdienste.

Beschäftigte in Altenpflegeheimen erhalten für ihre Leistung während der Corona-Pandemie einen gestaffelten einmaligen Bonus von bis zu 1.000 Euro. Länder und Arbeitgeber können die Prämie auf bis zu 1.500 Euro aufstocken.

Bundesweit einheitliche Lösung

Die Caritas-Mitarbeitervertreter sprachen sich für eine bundesweit einheitliche Lösung aus. Zudem müssten alle sozialen Beruf nachhaltig aufgewertet werden. Dabei gehe es nicht in erster Linie um staatliche Prämien, sondern um eine dauerhaft höhere tarifliche Bezahlung. Nach eigenen Angaben sprechen die Mitarbeitervertreter für rund 650.000 Beschäftigte in den betroffenen Bereichen.

Quelle:
KNA