Bistum Würzburg für Dienstrechtsänderung zu Homosexualität

"Kirche ohne Angst erleben"

In einer homosexuellen Partnerschaft lebende Mitarbeitende des Bistums Würzburg müssen keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen fürchten. Das sagte Generalvikar Jürgen Vorndran als Reaktion auf die Initiative "OutInChurch".

Symbolbild Arbeitsvertrag / © Stokkete (shutterstock)
Im Gespräch mit Dompfarrer Jürgen Vorndran (DR)
Im Gespräch mit Dompfarrer Jürgen Vorndran / ( DR )

Es würden "keinerlei Maßnahmen aufgrund der Grundordnung in diesem Feld getroffen", erklärte Generalvikar Jürgen Vorndran am Mittwoch in einer auf Facebook veröffentlichten Stellungnahme zu der Initiative "OutInChurch".

Hoffnung auf Synodalen Weg

Zugleich verwies der Generalvikar darauf, dass Homosexualität beim Synodalen Weg behandelt werden solle. "Wir hoffen und setzen uns dafür ein, dass das Dienstrecht zum Umgang mit queeren Personen und homosexuellen Partnerschaften sehr bald eine entsprechende Änderung erfährt. Alle Beschäftigten sollen Kirche ohne Angst erleben", betonte Vorndran.

Der Synodale Weg

Der Begriff "Synodaler Weg" verweist auf das griechische Wort Synode. Es bedeutet wörtlich "Weggemeinschaft"; im kirchlichen Sprachgebrauch bezeichnet Synode eine Versammlung von Bischöfen oder von Geistlichen und Laien.

In ihrem Reformdialog auf dem Synodalen Weg wollen die deutschen katholischen Bischöfe und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) über die Zukunft kirchlichen Lebens in Deutschland beraten. Ausgangspunkt ist eine jahrelangen Kirchenkrise, die der Missbrauchs-Skandal verschärft hat.

Logo Synodaler Weg / © Julia Steinbrecht (KNA)
Quelle:
KNA
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