Bistum Münster entsendet junge Leute in Entwicklungsländer

"Weltwärts"-Programm

Das Bistum Münster hat 27 junge Erwachsene in ihren internationalen Freiwilligendienst entsandt. Die 18- bis 23-Jährigen arbeiten ein Jahr über das entwicklungspolitische Förderprogramm weltwärts in Partnerprojekten des Bistums.

Symbolbild Entwicklungshilfe in Afrika / © Domagoj Ruzicka (shutterstock)
Symbolbild Entwicklungshilfe in Afrika / © Domagoj Ruzicka ( shutterstock )

Dies teilte die Diözese mit. Die Freiwilligen reisen den Angaben zufolge nun nach Mexiko, in die Dominikanische Republik und nach Namibia. Weitere Einsatzländer sind Ghana, Südafrika, Ruanda, Tansania und Uganda. Dort arbeiten die Frauen und Männer in Einrichtungen wie Schulen oder Waisenhäusern, wie es hieß.

Weihbischof Stefan Zekorn / © Harald Oppitz (KNA)
Weihbischof Stefan Zekorn / © Harald Oppitz ( KNA )

In einem Gottesdienst mit dem Münsteraner Weihbischof Stefan Zekorn in Münster-Hiltrup wurden die jungen Deutschen verabschiedet.

Gastfamilien gesucht

Zugleich kehren zehn junge Erwachsene aus Mexiko und der Dominikanischen Republik, die einen zwölfmonatigen Freiwilligendienst in kirchlichen und sozialen Einrichtungen im Münsterland und am Niederrhein geleistet hatten, wieder in ihre Heimatländer zurück. 

Für ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger werden demnach noch Gastfamilien und Unterkünfte in Haltern am See, Münster, Telgte und Steinfurt gesucht.

Seit knapp vier Jahren können sich laut der Mitteilung junge Menschen aus Partnerländern im globalen Süden über das "weltwärts"-Programm im Bistum Münster engagieren.

Bistum Münster

Mit rund 1,59 Millionen Katholikinnen und Katholiken ist das Bistum Münster die mitgliederstärkste Diözese in Deutschland. Aber auch hier hat die Kirche mit schwindenden Mitgliederzahlen und den Folgen daraus zu kämpfen. Zwar rechnet das Bistum für das laufende Jahr mit Kirchensteuereinnahmen von rund 454,7 Millionen Euro. Die "Kirchensteuerkraft" – also das, was sich die Diözese mit dem Geld leisten kann – lässt aber stark nach: Bis 2060 soll sie sich im Vergleich zu 2017 halbiert haben.

Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke (KNA)
Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke ( KNA )
Quelle:
epd