Bischof Wilmer setzt für Zukunft der Kirchen auf Ökumene

Gemeinsame Zusammenarbeit

Hildesheims Bischof Heiner Wilhelm setzt für die Zukunft des Christentums auf die Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen. Das christliche Zeugnis in einer hochkomplexen Welt könne nur ökumenisch gelingen, so Wilmer.

Bischof Heiner Wilmer / © Michael Althaus (KNA)
Bischof Heiner Wilmer / © Michael Althaus ( KNA )

Der Hildesheimer Bischof äußerte dies am Freitag beim Auftakt der "dennoch. Konferenz für Neues in der Kirche" in Hannover. Noch bis Sonntag diskutieren rund 520 Personen über Impulse für die kirchliche Zukunft.

Internationale Teilnehmer

Die Konferenz wird organisiert vom Bistum Hildesheim, dem Bonifatiuswerk, dem Zentrum für Angewandte Pastoralforschung (zap) an der Ruhr-Universität Bochum und der Organisation Porticus. Neben Deutschland kommen die Teilnehmenden aus Österreich, Norwegen, Dänemark, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, den USA und Malaysia.

Viele Menschen begegneten der Kirche wegen des Missbrauchsskandals zurecht mit Misstrauen, sagte die Soziologin Miriam Zimmer vom zap.

Dieser müsse aufgearbeitet werden. Zugleich gebe es in der Kirche viele motivierte Menschen, die einen kraftvollen und produktiven Beitrag für die Gesellschaft leisten könnten und wollten.

dennoch.-Konferenz sucht Impulse für Zukunft der Kirche

Auf der "dennoch-Konferenz" beschäftigen sich in Hannover rund 520 Personen mit der Zukunft der Kirche. "Von der Konferenz erhoffe ich mir einen Sammelpunkt von Kräften, die jeweils für sich originelle, kreative und nachhaltige Projekte von Kirchenentwicklung verantworten", sagte der Bochumer Pastoraltheologe und Mitorganisator Matthias Sellmann der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Symbolbild: Vortrag, Redner, Konferenz, Symposium, Debatte, Diskussion, Veranstaltung. / © Matej Kastelic (shutterstock)
Symbolbild: Vortrag, Redner, Konferenz, Symposium, Debatte, Diskussion, Veranstaltung. / © Matej Kastelic ( shutterstock )
Quelle:
KNA