Bamberger Reiter wegen Gerüstbau verhüllt

Bamberger Dom eine Woche zu

Der berühmte Bamberger Reiter im Dom wird für längere Zeit nicht zu sehen sein. Ab kommenden Montag erhalte er ein Schutzgehäuse, damit er bei Gerüstbauarbeiten im Mittelschiff der Kathedrale nicht beschädigt werde.

Blick auf den Bamberger Dom / © Harald Oppitz (KNA)
Blick auf den Bamberger Dom / © Harald Oppitz ( KNA )

Dies teilte die Erzbischöfliche Pressestelle am Dienstag auf Anfrage mit. Das berühmte Reiterstandbild werde voraussichtlich ein Vierteljahr nur als Plakat mit einer Abbildung in Originalgröße am Gerüst zu sehen sein. Das Werk aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den plastischen Hauptwerken der späten Stauferzeit und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Bamberg.

Bamberger Dom fast eine Woche geschlossen

Die Gerüstbauarbeiten sorgen außerdem dafür, dass der Kaiserdom ab Montag fast eine ganze Woche komplett geschlossen werden muss. Zwei Joche werden gleichzeitig eingerüstet und die Bankreihen im Mittelschiff um die Hälfte reduziert, wie es auf der Facebook-Seite der Kathedrale heißt. Man hoffe, den Dom rechtzeitig zum Vorabendgottesdienst am 18. Januar um 17 Uhr wieder öffnen zu können.

Der Bamberger Dom aus der späten Romanik und frühen Gotik zählt seit 1993 zum Weltkulturerbe. Jährlich besuchen ihn etwa eine Million Menschen. Im Inneren beherbergt er neben dem Reiter auch das Hochgrab des heiligen Kaiserpaares Heinrich II. und Kunigunde sowie das von Papst Clemens II. Es ist das einzige Papstgrab nördlich der Alpen.

Das steinerne Reiterstandbild "Bamberger Reiter" im Bamberger Dom / © Katharina Ebel (KNA)
Das steinerne Reiterstandbild "Bamberger Reiter" im Bamberger Dom / © Katharina Ebel ( KNA )
Quelle:
KNA