Papst sendet Beileidstelegramm zum Tod von Kardinal Jaworski

Ausführliche Erinnerungen

​Papst Franziskus hat den am Samstag gestorbenen Kardinal Marian Jaworski als einen "äußerst gerechten, ernsthaften und mutigen" Mann der Kirche gelobt. Er erinnerte auch an die Freundschaft zwischen Jaworski und Papst Johannes Paul II.

Kann Papst Franziskus die katholische Kirche in die Zukunft zu führen? (shutterstock)
Kann Papst Franziskus die katholische Kirche in die Zukunft zu führen? / ( shutterstock )

In einem am Dienstag veröffentlichten Beileidstelegramm an Krakaus Erzbischof Marek Jadraszewski bekundet das Kirchenoberhaupt den Gläubigen in Polen und der Ukraine, wo Jaworski die meiste Zeit seines Lebens wirkte, sein Mitgefühl. Der polnisch-ukrainische Kardinal war im Alter von 94 Jahren in einem Krakauer Krankenhaus gestorben.

In dem relativ ausführlichen Telegramm erinnert der Papst an Jaworskis akademische Stationen in Krakau und Lviv (Lemberg). Als Priester und Bischof habe dieser ein "würdiges Zeugnis priesterlichen Eifers, von Bildung, Treue zum Evangelium und Verantwortung für die Gemeinschaft der Gläubigen" bewiesen. Dabei erinnerte Franziskus an die enge Freundschaft zwischen Jaworski und Papst Johannes Paul II. (1978-2005).

Auch ein enger Mitarbeiter Benedikts gewesen

Beide kannten sich bereits aus ihrer Zeit in Polen; Jaworski war es, der dem Papst kurz vor dessen Tod im April 2005 das Sakrament der Krankensalbung spendete. Zudem sei der Erzbischof ein enger Mitarbeiter Benedikts XVI. gewesen.

Gleichzeitig erinnert Franziskus daran, dass er 2001 als Erzbischof von Buenos Aires gemeinsam mit Jaworski den Kardinalshut empfing.

Papst Johannes Paul II. überreicht Marian Jaworski, Erzbischof von Lemberg (Ukraine), das Birett beim Konsistorium am 21. Februar 2001 im Vatikan / © Wolfgang Radtke (KNA)
Papst Johannes Paul II. überreicht Marian Jaworski, Erzbischof von Lemberg (Ukraine), das Birett beim Konsistorium am 21. Februar 2001 im Vatikan / © Wolfgang Radtke ( KNA )
Quelle:
KNA