Bistum Trier weitet im Flutgebiet des Ahrtals Seelsorge aus

Auch über den Winter hin

Der Gesprächsbedarf der Hochwasser-Opfer wächst noch immer. Das Bistum Trier erstellt Konzepte, um auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Es verstärkt die Präsenz vor Ort - besonders über den Winter hin.

Nach dem Unwetter im Ahrtal / © Thomas Frey (dpa)
Nach dem Unwetter im Ahrtal / © Thomas Frey ( dpa )

Das Bistum Trier stellt sich auf eine verstärkte Präsenz mit Seelsorgern im von der Flut besonders getroffenen Ahrtal ein. "Wir entwickeln derzeit Konzepte, wie wir den zusätzlichen Einsatz an der Ahr verstetigen und eine verlässliche Seelsorge-Begleitung abgestimmt auf die Bedürfnisse vor Ort über den Winter sicherstellen können", sagte Projektkoordinatorin Sarah Engels am Freitag auf Anfrage.

Traumasensible Seelsorge

Auch an Strukturen für die weitere Begleitung in den kommenden Jahren werde gearbeitet, beispielsweise der Einrichtung einer traumasensiblen Seelsorge. Weiter organisiert die Diözese derzeit den tageweisen Einsatz zusätzlicher Seelsorgerinnen und Seelsorger in den betroffenen Gebieten.

Rund 100 Männer und Frauen aus dem gesamten Bistum - Pastoralreferenten, Gemeindereferenten, Diakone und Priester - unterstützen seit der Flutkatastrophe im Juli die hauptamtlichen Pastoralteams vor Ort. Seit der Flut leisteten sie den Angaben zufolge bislang rund 1.500 Stunden zusätzliche Seelsorge an der Ahr. Im Schnitt sind dort demnach fünf zusätzliche Seelsorger am Tag im Einsatz.

Quelle:
KNA
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