Kirche ruft an Karfreitag zu "Home-Klappern" auf

Aktion #WirKlappernZuHause im Bistum Trier

Zwar finden keine Gottesdienste statt, aber nicht alles Gewohnte rund um Ostern soll wegfallen: Das Bistum Trier lädt daher Kinder und Jugendliche ein, das traditionelle "Klappern" an den Kartagen von zu Hause aus zu organisieren. 

Klappern, Rappeln, Ratschen - Laute Erinnerung an Gebetszeiten / © Christina Özbek (epd)
Klappern, Rappeln, Ratschen - Laute Erinnerung an Gebetszeiten / © Christina Özbek ( epd )

An Karfreitag und Karsamstag, wenn traditionell keine Kirchenglocken läuten, könnten sie morgens, mittags und abends an ihrem Fenster, auf dem Balkon oder im Garten klappern, betonte das Bistum am Dienstag. Jeder sei eingeladen, so ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Die Aktion steht unter dem Motto #WirKlappernZuHause.

In vielen Kirchengemeinden ist es Brauch, dass in der Karwoche Kinder und Jugendliche mit lauten Holzinstrumenten durch die Straßen ziehen und morgens, mittags und abends mit Krach an die Gebetszeiten erinnern. Kirchenglocken läuten in dieser Zeit nicht. Je nach Region heißt der Brauch auch Klappern, Rauschen, Rappeln, Kleppern oder Ratschen.

Quelle:
KNA