Katholische Schulen in Hamburg bereiten sich auf Öffnung vor

Abschlussklassen haben Vorrang

Die katholischen Schulen in Hamburg bereiten sich nach der corona-bedingten Schließung auf eine schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs vor. "Es gilt jetzt, wirklich praktikable Regelungen für eine Öffnung zu erarbeiten."

Schulschließungen wegen Coronavirus / © Arne Dedert (dpa)
Schulschließungen wegen Coronavirus / © Arne Dedert ( dpa )

Das sagte der Leiter der Schulabteilung des Erzbistums Hamburg, Christopher Haep, auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Dazu stehe er in einem engem Austausch mit der Hamburger Schulbehörde.

"Wir werden die kommenden Tage und Wochen nutzen, damit unsere Lehrkräfte zunächst den Lernstand der Kinder und Jugendlichen abgleichen und den Wiedereinstieg einzelner Gruppen und Jahrgänge vorbereiten können", so Haep weiter. Für den beginnenden Schulalltag brauche es klare Regelungen, wie Klassenräume gestaltet, der notwendige Abstand eingehalten und Hygienevorschriften berücksichtigt werden können. "Und natürlich geht es darum, wie wir Risikogruppen unter Lehrkräften und Schülern schützen können."

Abschlussklassen haben Vorrang

Wegen der Corona-Pandemie sind bundesweit alle Schulen seit Mitte März geschlossen. Am Mittwochabend hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten darauf geeinigt, die Bildungseinrichtungen ab dem 4. Mai schrittweise wieder zu öffnen. Dabei haben die Abschlussklassen Vorrang.

Das Erzbistum Hamburg ist Träger von 21 katholischen Schulen in der Hansestadt, davon 11 Grundschulen, 6 Grund- und Stadtteilschulen, 1 Stadtteilschule sowie 3 Gymnasien. Insgesamt werden rund 8.000 Schüler nach staatlich anerkannten Bildungsplänen unterrichtet. Die Eltern zahlen ein einkommensabhängiges Schulgeld.

Quelle:
KNA