Prof. Dr. Hajo Schmidt

20 Jahre nach dem 11. September 2001

Friedensforscher geht der Frage nach, ob militärische Einsätze das angemessene Mittel sind, Terrorismus zu bekämpfen und ob eine ethische Beurteilung terroristischen Handelns wie antiterroristischen Gegenhaltens solche Einsätze rechtfertigt.

Der Südturm des World Trade Centers stürzt nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 ein / © Gulnara Samoilova/AP (dpa)
Der Südturm des World Trade Centers stürzt nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 ein / © Gulnara Samoilova/AP ( dpa )

Nach dem Attentat des 11. September 2001 wurde ein breites Bündnis unterschiedlicher Akteure „Krieg gegen den Terror“ auf den Weg gebracht. Dazu zählten zahlreiche militärische Einsätze u.a. in Afghanistan und dem Irak. Die Bundesrepublik Deutschland und die Bundeswehr waren Teil des Bündnisses. Doch waren und sind die eingesetzten Mittel überhaupt geeignet, die Ziele zu erreichen?  Prof. Dr. Hajo Schmidt, Philosoph und Friedensforscher vom Institut für Theologie und Frieden (ithf) in Hamburg, geht dieser Frage nach und zieht 20 Jahre nach dem Terror-Anschlag auf die beiden Türme des World Trade Centers Bilanz.

Seinen Vortrag hielt Prof. Schmidt im September 2021 im Domforum Köln.

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