Eine der bekanntesten Kantaten Bachs
Notenblatt eines Chorsängers
18.06.2021

Christen können wieder singen
„Sie singen schon wieder…“

Wer singt, der betet doppelt. Diese Empfehlung wird dem Kirchenvater Augustinus zugeschrieben. Aber die wirkliche Bedeutung des Gesangs ist vielen erst in der Corona-Krise deutlich geworden, als Gesang verboten war. Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen mit einem Loblied auf den gemeinsamen Gesang.

Wer singt, der betet doppelt. Diese Empfehlung wird dem Kirchenvater Augustinus zugeschrieben. Aber auch Martin Luther setzte auf den Gesang. Wie schmerzlich es ist, wenn der Gesang nicht möglich ist, haben viele von uns in den vergangenen Corona-Monaten erlebt. Nicht nur, dass man beim Besuch der Gottesdienste hinter Maske und auf Abstand nur schwer Gemeinschaft erlebte. Gerade der gemeinsame Gesang fehlte. Da half auch die schönste Stimme der Kantorin oder der Chorschola wenig. Erst der gemeinsame Gesang beim Lobpreis Gottes macht die Musik!
Im legendären Monumentarfilm „Quo vadis?“ von 1951 werden die Christen grausam verfolgt – den Löwen im Kolosseum zum Fraß vorgeworfen. Und was machen die dem Tod Geweihten? „Sie singen schon wieder?!“, stellt Nero irritiert fest. Laut – immer lauter – bis zum letzten Atemzug. Die gerade noch johlende Menge ist irritiert und fasziniert zugleich.
Christen können gar nicht anders – zu allen Zeiten, auf allen Erdteilen, Jung und Alt. Ob in Freude oder Bedrängnis – wenn Christen die Stimme erheben, dann singen sie für den, der für sie am Kreuz starb. Sie singen laut und leise – vielleicht nicht immer ganz melodisch sauber – aber immer und überall zum Lob Gottes. Es ist wunderbar, gut und richtig, dass jetzt nach Corona wieder gemeinsam gesungen werden darf. Wenn Christen wieder in den Lobgesang der ganzen Schöpfung einstimmen.
„Sie singen schon wieder…“ – Dem Himmel sei Dank!

 

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