Im Kölner Dom betonte Domkapitular Thomas Weitz zu Aschermittwoch, dass jetzt eine "Zeit der Gnade“ sei – eine unverdiente, liebevolle Zuwendung Gottes. Gnade verändere schon den Alltag, wenn man sich ehrlich angesehen und wertgeschätzt fühle.
In der österlichen Bußzeit gehe es darum, diese göttliche Liebe anzunehmen, die jedem Menschen gelte – selbst dem, den man ablehne. Wer Zuwendung erfahre, könne selbst neu lieben. Fasten, Gebet und Werke der Liebe seien Antworten darauf. Die Asche am Aschermittwoch erinnere an Vergänglichkeit, das Kreuz aber zeige: Gottes Liebe überdauert sogar den Tod und öffnet den Weg auf Ostern hin.