Weihbischof Steinhäuser am Hochfest Verkündigung des Herrn

Predigten: Weihbischof Steinhäuser am Hochfest Verkündigung des Herrn (25.03.2019)

DOMRADIO.DE übertrug am Hochfest Verkündigung des Herrn das Pontifikalamt aus dem Kölner Dom mit Weihbischof Rolf Steinhäuser. In seiner Predigt sprach er über die Bedeutung der Verkündigung des Herrn. Das Hochfest verdeutliche eine "Zumutung Gottes" an den Menschen. Gott nimmt den Menschen ernst, denn er sei in Erwartung einer Antwort jedes Einzelnen, obwohl er die Geschicke selbst in der Hand habe.

Weihbischof Steinhäuser meint, wer die Tageszeitungen lese, habe allen Grund mutlos und bestürzt zu sein: Konflikte, Elend, Leid und Krieg. All das, trotzdem der Mensch auf seiner höchsten Entwicklungsstufe stehe. Dahinter stecke auch ein Geschenk Gottes, denn er nehme die Weltgeschicke in die Hand. Der Mensch selbst könne nicht allein mit menschlichen Problemen fertig werden.

Die Gottesmutter als Vorbild

Am Hochfest der Verkündigung des Herrn setze Gott einen neuen Anfang mit den Menschen: Das Kind, Jesus Christus, ist ganz Geschenk von oben und Mitteilung göttlichen Wesens und der Gnade.

Maria kann Vorbild sein, denn auch sie musste glauben, ohne einen Beweis oder eine Gewissheit zu haben. Ihre Liebe und ihr Beruf standen ernsthaft auf dem Spiel – eine Zumutung Gottes. Wie sie kann man den Sprung des Glaubens im Vertrauen wagen.

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