Predigt von Generalvikar Markus Hofmann

Predigten: Predigt von Generalvikar Markus Hofmann (15.07.2018)

Generalvikar Markus Hofmann ging in seiner Predigt besonders auf den ersten Satz des heutigen Evangeliums ein: "In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen" (Mk 6,7). Am Ende des Markusevangeliums heiße es: "Geht hinaus in die Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen" und weiterhin "sie zogen aus und predigten überall". Im Vergleich mit den Texten am Ende des Markusevangeliums erkenne man also in der heutigen Szene, dass es sich um eine "Trainingseinheit für die große Mission" handele.

"Jeder ist eine Mission"

Auffällig sei vor allem, dass es sich um zwei Personen handele, so Generalvikar Hofmann. Das mache deutlich, dass jeder Getaufte und Gefirmte nicht nur eine Mission, eine Sendung hat – vielmehr sei jeder selbst eine Mission, eine Sendung von Gott. Apostolat und Mission seien also keine Erfindung sondern apostolische Tradition der Kirche. Diese Sendung bestehe aus Taten und Worten, denn die Apostel kehren wieder zu Jesus zurück und berichten, was sie getan und gelehrt haben. Für die Erst-Evangelisierung damals und für die Neu-Evangelisierung heute gelten ebenso die Taten und Worte, die man nur in Gemeinschaft weitergeben könne. 

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