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Papst macht christlicher Minderheit in Algerien Mut

Papst Leo XIV. hat der kleinen christlichen Minderheit in Algerien Mut gemacht. Bei einem Wortgottesdienst in der Basilika "Unserer Lieben Frau von Afrika" in Algier erinnerte er an die tiefen Wurzeln des Christentums in Nordafrika: an Kirchenvater Augustinus, die heilige Monika und all jene, die wegen ihres Glaubens getötet wurden. Der Papst rief die Gläubigen dazu auf, auch heute Zeichen von Gemeinschaft, Dialog und Frieden zu setzen. Mit Nachdruck erinnerte er an die algerischen Märtyrer des 20. Jahrhunderts, die trotz Hass und Gewalt der Nächstenliebe treu geblieben seien. Er ermutigte die Christen, ihre Arbeit im Land fortzusetzen – als offene, geeinte Gemeinschaft, die Frieden und Versöhnung lebt. Am zweiten Tag seiner Reise besucht Leo XIV. die Ausgrabungsstätte Hippo bei Annaba, die Wirkungsstätte des heiligen Augustinus, dem er als Augustiner besonders verbunden ist. Außerdem stehen ein Pflegeheim, ein Treffen mit Ordensmitgliedern und eine Messe in der Basilika des heiligen Augustinus auf dem Programm.