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Papst kontert auf neue Trump-Attacke

Papst Leo XIV. hat auf eine neue Attacke von US-Präsident Donald Trump reagiert. In Castel Gandolfo sagte er, wer ihn kritisieren wolle, solle das "mit der Wahrheit" tun. Hintergrund ist Trumps erneute Behauptung, der Papst würde es gutheißen, wenn der Iran eine Atomwaffe besitze.

Leo XIV. stellte klar: Die Kirche lehne Atomwaffen seit Jahren ohne jede Ausnahme ab. Seine Aufgabe sei es, das Evangelium und den Frieden zu verkünden; daran gebe es nichts zu deuteln.

Die jüngste Attacke reiht sich ein in mehrere Angriffe aus Washington. Bereits im April hatte Trump dem Papst vorgeworfen, er sei "schwach bei der Kriminalitätsbekämpfung" und "furchtbar in der Außenpolitik", nachdem Leo XIV. den US‑amerikanischen und israelischen Angriff auf den Iran als "inakzeptabel" bezeichnet hatte.

Der Papst reagierte gelassen: Er habe keine Angst vor der Regierung in Washington, wolle sich aber nicht auf eine politische Debatte einlassen. Am kommenden Donnerstag empfängt der Papst US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan.