Reportage

Katholisches Hilfswerk hofft nach Ungarn-Wahl auf Miteinander in Europa

Nach dem deutlichen Wahlsieg der Opposition in Ungarn hofft das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis auf weniger Spaltung und mehr Miteinander in Europa. Die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán habe in den letzten Jahren durch Spaltung regiert – auch mit Blick auf den europäischen Zusammenhalt, so Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer von Renovabis. Nach Auszählung fast aller Stimmen holten Oppositionsführer Peter Magyar und seine Partei 138 von 199 Sitzen im neuen Parlament. Damit verfügt sie künftig über eine Zweidrittelmehrheit, die nötig ist, um politisch besetzte Behörden umzubesetzen. Langzeit-Regierungschef Orbán hatte bereits am Sonntagabend seine Niederlage öffentlich eingeräumt.