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Erzbischof Zollitsch zur Freiburger Handreichung

Anfang der Woche sorgte eine Handreichung des Seelsorgeamts in Freiburg für Aufsehen, die auf die Wiederverheirateten zugeht und auch die Eucharistie für diese Gruppe nicht ausschließt. Freiburgs Erzbischof Zollitsch, in dessen Bistum das Papier entstand, sagte am Donnerstag, es sei noch nicht zur Veröffentlichung vorgesehen gewesen. Man wolle der Debatte in der Arbeitsgruppe der Bischofskonferenz nicht vorgreifen. Trotzdem verteidigte er die Handreichung: Sie "geht in eine richtige, hilfreiche Richtung", sagte er. Zollitsch, der im Frühjahr aus seinem Amt als Bischofskonferenz-Vorsitzender scheidet, betonte zudem Reformwillen bei der Einbindung von Frauen in der katholischen Kirche. Es sei "entschiedener Wille", sie stärker in Führungspositionen zu bringen. Zur Zusammenarbeit mit den anderen Konfessionen sagte Zollitsch: "Kirche sein geht nur gemeinsam mit anderen Christen. Diesen Weg geht der Heilige Vater und dieser Weg ermutigt auch uns."

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