In seiner Predigt geht Dominik Meiering der Frage nach, warum die Menschen Jesus suchen. Er stellt fest, dass die Menschen einen großen Aufwand betreiben, um Jesus zu finden, da offenbar etwas eine Anziehungskraft auf sie ausübt. Allerdings erkennt Jesus, dass die Menschen ihn nicht aufgrund ihres Glaubens, sondern wegen der Brotvermehrung suchen, da sie hoffen, von ihm immer satt gemacht zu werden. Doch Jesus möchte die Menschen "auf eine ganz andere, neue Art und Weise sattmachen".
Er betont, dass es nicht nur um das tägliche Brot geht, sondern um "das andere Brot", das er für uns sein will - "die andere Speise, die andere Nahrung, die er für uns sein will". Meiering ermutigt die Gläubigen, über das Bitten um Gaben Gottes hinauszugehen und stattdessen "schlichten Vertrauen und schlichten Glauben" zu entwickeln. Er zitiert Jesus, der die Menschen auffordert, "sich nicht abzumühen für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt". Abschließend regt Meiering an, sich die Frage mitzunehmen, ob man heute erwarte, "dass mir Wesentliches gegeben wird, eine Speise, die bleibt", und bittet den Herrn, die Gläubigen "mit dem bleibenden, dem ewigen Brot des Lebens" zu beschenken.